Grundstücksteigerung Schweiz Rechner (SchKG): Betreibungsamtliche Schätzung, Anzahlung & Handänderungssteuer (CHF)
Berechnen Sie für jede im SHAB publizierte Grundstücksteigerung in allen 26 Schweizer Kantonen die erforderliche Anzahlung (Bankcheck einer Schweizer Bank), den kalkulatorischen Einstieg nach dem Deckungsprinzip (Art. 126 / 142a SchKG) sowie die kantonale Handänderungssteuer und Grundbuchgebühr in CHF.
Häufig gestellte Fragen zu Grundstücksteigerungen in der Schweiz (SchKG)
Wie funktioniert das Deckungsprinzip (Art. 126 / 142a SchKG) bei Schweizer Grundstücksteigerungen?
Bei einer betreibungsamtlichen Versteigerung (Pfändung oder Grundpfandverwertung) wird das Grundstück dem Meistbietenden zugeschlagen, sofern das Angebot die dem betreibenden Gläubiger im Rang vorgehenden Pfandrechte übersteigt (Deckungsprinzip). Im Konkursverfahren (2. Steigerung) erfolgt der Zuschlag oft ohne Mindestpreis ans höchste Gebot.
Welche Zahlungsmittel verlangen Schweizer Betreibungsämter für die Anzahlung?
Gemäss den Steigerungsbedingungen (die vorab beim Betreibungsamt aufliegen) muss unmittelbar vor dem Zuschlag eine Baranzahlung oder ein Bankcheck einer dem Bundesgesetz über die Banken unterstehenden Schweizer Bank (meist 10 % des Schätzwerts oder ein fixer Mindestbetrag in CHF) vorgelegt werden.
Wie hoch ist die Handänderungssteuer beim Erwerb in der Zwangsverwertung?
Die Handänderungssteuer und Grundbuchgebühren sind kantonal geregelt und liegen zwischen ca. 0,2 % (z. B. Zürich, Zug, Schwyz — nur Grundbuchgebühr) und bis zu 3,0–3,3 % (z. B. Genf, Basel-Stadt, Neuenburg).